Tagebuch: 01. Juli 2018   -   Unser erster Reisebericht

 

„Unsere erste Reise ging in den Schlosspark von Wolfsburg“

„Helfi & Ich (Detlef Semerau) hatten unsere 1. Gute Tat vollbracht und einem lieben Menschen eine große Freude gemacht.“

 

Durch unsere Handzettelverteilung für den Verein „miteinanderfuereinanderdasein“ e.V., beim Schützenfest in Fallersleben, ist eine Rollstuhlfahrerin auf „Uns“ aufmerksam geworden.

 

Aus einem kurzen Gespräch entwickelte sich gleich ein guter Kontakt. Wir haben uns von Anfang an gut verstanden. Aus diesem Gespräch ergab sich, dass Frau Sch…. gerne wieder einmal die Veranstaltung im Schlosspark „Schlossromantik“ (Garten & Landwirtschaftsausstellung) besuchen möchte. „Was soll ich groß sagen, wir haben uns zu diesem Termin (01.07.2018) verabredet. Darüber hat sich Frau Sch.. sehr gefreut.“

 

An diesem Tag war ich allerdings noch mit unserem Verein „zur Ehrenamtsbörse“ verabredet. Um 10:00 Uhr fing der Tag für mich an. Stand Nr. 7 besetzen und unser Vereinsmaterial positionieren. Bis 12:00 Uhr habe ich dann unseren Verein repräsentiert. Natürlich nicht allein. Freunde aus dem Verein waren auch mit dabei.

 

Danach habe ich dann Frau Sch.. aus Fallersleben abgeholt, sowie EVA (meine Lebensgefährtin). Wie geplant, sind wir dann in den Schlosspark gefahren, wo die „Schlossromantik“ schon auf uns wartete.

 

„Ich kann zu Recht sagen, wir hatten an diesem Nachmittag viel Spaß und viel Freude. Ja, ich meine wir!“ Bei uns ist es nicht so, dass der „Eine“ die Last trägt und der „Andere“ die Freud.

 

Im Anschluss habe ich dann noch meine Freunde vom Verein abgeholt und nachhause gefahren. Ein Mitglied von uns ist ebenfalls körperlich behindert. An diesem Tag waren wir „Helfi & Ich“ den ganzen Tag unterwegs.

 

„Erschöpft war ich, als ich nachhause kam. Helfi sicherlich auch. Aber wir waren irgendwie auch sehr zufrieden. Ich glaube „alle anderen“ auch.

 

Die Tage darauf fuhr ich dann in den wohlverdienten Urlaub, Helfi, Eva & ich. Wir konnten uns dann 14 Tage gut erholen.

 

Als wir dann wieder nach Wolfsburg kamen, habe ich als erstes den Briefkasten geöffnet. Nach Durchsicht der Post bin ich dann auf einen Brief von Frau Sch.. gestoßen. Was soll ich Ihnen sagen! Es war eine Anmeldung für den Verein und ein großzügige Spende dabei.

 

Jetzt konnte unser Verein sein 50stes Mitglied begrüßen und ich einen neuen Freund. Besser gesagt, eine neue Freundin. Wegen der Gleichberechtigung natürlich. Ich denke Frau Sch.. denkt genauso darüber. Selbstverständlich habe ich mich auch sofort bedankt.

 

„Alles beruht auf Gegenseitigkeit. – Das hat mir diese Begegnung wieder einmal gezeigt. – Freude gewinnt man nur zu zweit, zu dritt … Freunde gewinnt man, wenn man gemeinsam etwas unternimmt. Bis zum nächsten Mal. Vielleicht auch mit Ihnen.

 

Sollten wir, „Helfi & ich“ wieder einmal so etwas Schönes erleben, werden wir hier,

 

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